Wir ermöglichen Patient:innen den Zugang zu innovativen Therapien durch die Durchführung klinischer Studien auf höchstem wissenschaftlichem und ethischem Niveau und tragen damit aktiv zur Weiterentwicklung onkologischer Therapien bei.
In der Studie werden Behandlungsdaten von Brustkrebspatientinnen und -patienten gesammelt, die vor der Operation eine Chemotherapie erhalten und bei denen Lymphknoten in der Achsel betroffen sind. Erfasst werden unter anderem Ergebnisse der Chemotherapie, die Art der Operation an den Lymphknoten sowie die Nachsorge. Die Behandlung selbst wird nicht verändert.
Ziel der Studie ist es, zu vergleichen, welche Operationsmethoden an den Achsellymphknoten am besten wirken, also ein geringes Rückfallrisiko haben und gleichzeitig möglichst wenige Nebenwirkungen verursachen. Die Ergebnisse sollen helfen, zukünftige Behandlungen zu verbessern.
Chemotherapie (z.B. Paclitaxel, nab-Paclitaxel, Capecitabin oder liposomales Doxorubicin) wird als Standardtherapie bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, der nicht operativ entfernt werden kann, eingesetzt.
In dieser klinischen Studie wird untersucht, wie die Studienmedikamente MK-2870 (Sacituzumab Tirumotecan, auch Sac-TMT genannt) allein und MK-2870 in Kombination mit Pembrolizumab wirken und ob sie im Vergleich zu Chemotherapie wirksam und sicher sind.
Manche Patientinnen mit einem TNBC (Triple-Negativer Brustkrebs) im Frühstadium erreichen nach einer neoadjuvanten Therapie (eine Therapie, die vor der geplanten Haupttherapie einer Krebserkrankung, in der Regel einer Operation durchgeführt wird) zum Zeitpunkt der Operation keine pathologische Komplettremission (pCR).
In dieser Studie soll herausgefunden werden, welchen Effekt das Studienmedikament MK-2870 angewendet in Kombination mit Pembrolizumab, bei Personen mit einem TNBC hat, die sich deswegen einer Operation unterzogen haben. Es wird untersucht, wie gut MK-2870 plus Pembrolizumab im Vergleich zu Pembrolizumab plus Capecitabin und Pembrolizumab allein wirkt und ob MK-2870 plus Pembrolizumab sicher ist.
Das kolorektale Karzinom zählt zu den häufigsten Krebsarten in Europa. Die Versorgung der Betroffenen unterscheidet sich allerdings je nach Krankenhaus teils erheblich, und bislang gibt es kaum Untersuchungen dazu, ob diese Unterschiede auch den Behandlungserfolg beeinflussen. Deshalb hat sich das Forschungsprojekt EDIUM zum Ziel gesetzt, mögliche Unterschiede im Behandlungserfolg bei der Darmkrebsbehandlung zu identifizieren und dabei Patient-reported Outcomes (PROs)-Daten zu berücksichtigen. EDIUM steht für „Ergebnisqualität bei Darmkrebs».
Im Fokus dieser Studie steht die Ergebnisqualität bei der Darmkrebsbehandlung. Diese Ergebnisqualität wird hier daran gemessen, wie die gesundheitsbezogene Lebensqualität nach einer Darmkrebsbehandlung aus Sicht der Patientinnen oder Patienten wahrgenommen wird. Diese selbstberichtete Lebensqualität wird im Zusammenspiel mit Patientendaten zu Erkrankung und Behandlung analysiert. Mehr als 100 Darmkrebszentren mit einer Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft nehmen daran teil. Das Darmkrebszentrum Thun Berner Oberland ist eines dieser Zentren.
Worum geht es in dieser Studie?
In dieser internationalen Studie wird eine neue Behandlung für Patientinnen und Patienten mit bisher unbehandeltem follikulärem Lymphom (eine Form von Lymphdrüsenkrebs) untersucht.
Man möchte herausfinden:
Die Teilnehmenden werden zufällig (per Losverfahren, sogenannte Randomisierung) in zwei Gruppen eingeteilt:
Gruppe 1: Neue Behandlung
Die Patienten erhalten eine Kombination aus: den Medikamenten Mosunetuzumab und Lenalidomid
Gruppe 2: Standardbehandlung
Die Patienten erhalten eine bewährte Immun-Chemotherapie. Der behandelnde Arzt wählt vorab aus vier gängigen Standardtherapien diejenige aus, die er normalerweise empfehlen würde.
Was passiert nach der Behandlung?
Nach Abschluss der Therapie werden die Teilnehmenden weiterhin regelmäßig kontrolliert:
Die gesamte Nachbeobachtung dauert bis zu 7 Jahre. Wenn die Studienergebnisse positiv sind, könnte sich die Standardbehandlung in Zukunft ändern.
Die PCO-Studie (Prostate Cancer Outcomes) von OnkoZert ist eine deutschlandweite Studie, die die Behandlungsqualität und -ergebnisse von Prostatakrebs erfasst. Ziel der Studie ist es, die Versorgung von Patienten mit Prostatakrebs zu verbessern, indem Behandlungsverläufe standardisiert dokumentiert und ausgewertet werden.
Die dritte Ausgabe ist dem Onkologie- und Hämatologiezentrum des Spitals Thun gewidmet.

1'000
neue Patienten
pro Jahr mit der Diagnose Krebs oder Blutkrankheit

10'000
medikamentöse
Therapien