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Depression im Alter erkennen und behandeln

Öffentlicher medizinischer Vortrag

Häufiges Alleinsein, Konfrontation mit schweren Erkrankungen und Tod, der Verlust sinnstiftender Aufgaben – mit zunehmendem Alter kommt es zu vielen Veränderungen, welche die Entstehung einer Depression begünstigen.

Obwohl Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei älteren Menschen gehören, bleiben sie leider oftmals unbehandelt. Dabei können Schamgefühle oder Ängste von Betroffenen und Angehörigen eine Rolle spielen. Und gerade im Alter machen sich Depressionen oft über körperliche Beschwerden bemerkbar, was dazu führen kann, dass sie erst spät oder gar nicht als solche erkannt werden.

Eine depressive Erkrankung muss aber nicht einfach hingenommen werden, denn auch im fortgeschrittenen Alter können psychische Störungen erfolgreich behandelt werden – mittels psychotherapeutischer Behandlung sowie dem Einsatz von Medikamenten (Antidepressiva).

Referent/innen: lic. phil. Miriam Burkhalter, Psychologin, Psychiatrische Dienste Thun; med. pract. Sven Guse, Spitalfacharzt, Psychiatrische Dienste Thun

Ort: Burgsaal Thun (neben Spital) 

Zeit: Mittwoch, 22. September, 19.00-20.30 Uhr

Organisation: Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich. Je nach Pandemie-Situation bleiben Änderungen vorbehalten.

Teilnahme nur mit Covid-Zertifikat. Beim Eintritt ist nebst dem Zertifikat ein amtlicher Ausweis vorzuweisen.